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REZENSION: BARFUSS
Mai 11, 2009, 8:00
Gespeichert unter: filmrezension

Sara Becchi Gruppe 2
Barfuss ist ein Film, der viele verschiedene Thematiken behandelt.
Es ist ein Film über Liebe, weil die beiden Protagonisten sich ineinander verlieben, aber er ist auch etwas mehr.
Barfuss zeigt das Leid; Leila wurde 19 Jahre von ihrer Mutter eingesperrt und nach deren Tod lebt sie in einer psychiatrischen Klinik, wo sie auch Selbstmord versucht und Nick hat immer Probleme mit der Arbeit und auch mit der Familie, der ihn für einen Faulpelz hält. Vielleicht sind es gerade diese schmerzlichen Gefühle, die die beiden Protagonisten so eng verbinden.
Der Film ist auch einen Ausdruck von Stereotypen und Vorurteilen; alle halten Leila für einen Kranke, die nur durch Tabletten und Medikamenten besser fühlt. Die Ärzte der Klinik und am Anfang auch Nick denken, dass sie kein normales Leben führen kann, dass sie nur in einer psychiatrischen Klinik leben kann. Aber durch die Reise mit ihr versteht Nick, dass sie nur Liebe braucht, um ihre Angst vor der Welt zu besiegen und um sich in die Gesellschaft zu integrieren.
Viele denken, dass eine Beziehung zwischen einer „Geisteskranken“ und einem „Faulpelz“ unmöglich ist, aber im Gegenteil zeigt dieser Film, dass sie nicht nur möglich, sondern auch sehr wichtig ist: die beiden ergänzen sich.
Barfuss will auch eine Nachricht von Freiheit vermitteln: Leila ist barfuss, um total frei zu sein und Nick lehnt es ab, bei der Firma seines Stiefvaters zu arbeiten, um frei zu bleiben.
Die Dialoge des Films drücken die Persönlichkeit der Protagonisten und auch die
Musik ist sehr nützlich und passend, weil sie immer die wichtigsten Szene begleitet.
Der Film hat mir sehr gefallen und besonders die Handlung hat mich fasziniert, weil ich glaube, dass der Zweck eines Films nicht nur die Unterhaltung, sondern auch die Reflexion sind.


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