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Das Video, das ich gesehen habe, berichtet über das Thema essbare Kunst.
Nach einem kurzen Überblick über den Begriff „Eat Art“, werde ich mich ihrer Begründung und Bedeutung zuwenden und abschließend werde ich einige Beispiele essbarer Kunst darstellen.
Der Ausdruck „Eat Art“ bezeichnet eine Kunstrichtung, bei der die Künstler alle möglichen Lebensmittel als Material für ihre Werke benutzen.
Die Anfänge dieser Kunst liegen in den 60er Jahren und ihrer Begründer ist der schweizerische Künstler Daniel Spoerri. Durch die so genannten „Fallenbilder“, d.h. Gemälde auf die er Brot zusammen mit Abfällen klebte, kritisierte er das respektlose Verhalten der Konsumgesellschaft gegenüber Lebensmitteln. Spoerris Werke zeigen deshalb wie wir die Speise täglich verschwenden. Außerdem, wie die Kuratorin der Kunsthalle Düsseldorf Magdalena Holzey erklärt, führt die essbare Kunst die Leute zur Gegenüberstellung mit ihren Lebensprozessen, aber auch mit Verfall und Tod. Ohne Lebensmittel würden wir nämlich sterben, aber gleichzeitig stellt ihr unvermeidliches Verderben die Flüchtigkeit des Lebens dar.
Und nun komme ich zum letzen Punkt: es gibt noch heute Künstler, die sich mit der essbaren Kunst beschäftigen. Unter anderem Sonja Alhäuser, die Statuen aus Butter, Schokolade und Marzipan schafft. Aber die „Eat Art“ umfasst nicht nur Bilder und Skulpturen, sondern auch Installationen wie zum Beispiel ein Zimmer mit Schokoladeanstrich oder der Zuckerberg des Deutschen Thomas Rentmeister.
Zusammenfassend möchte ich sagen, dass die essbare Kunst ein Symbol unserer Gesellschaft, aber auch des menschlichen Zustand ist.
Ich bin damit am Ende meines Referates, ich danke Ihnen für Ihre Aufmerksamkeit.
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